Martin gestern in Paris, die Arbeitslosigkeit in Deutschland, Frankreich und den anderen 13 "alten" EU-Staaten dürfte nur langsam sinken.
Dem Bericht zufolge werden in den 30 OECD-Mitgliedstaaten im nächsten Jahr noch etwa 36 Millionen Menschen nach einer Beschäftigung suchen; dies entspricht 6,4 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung. "Es gibt wenig Anzeichen zur Besserung in den nächsten beiden Jahren", stellten die OECD-Experten fest.
Dabei seien Sorgen vor der Globalisierung "nicht immer gerechtfertigt". Die Anpassung an die neuen Gegebenheiten einer arbeitsteiligen Wirtschaft gelinge aber "weder automatisch noch schmerzlos".
Mit Blick auf Deutschland betonten die OECD-Fachleute die Wirksamkeit "finanzieller Anreize zur Arbeitsaufnahme". Dies gelte etwa für Bonuszahlungen an Sozialhilfeempfänger, die eine Arbeit aufnehmen und dann durch einen "Kombi-Lohn" weiter gefördert werden könnten, hieß es. (afp/rb)