Vor drei Jahren war es nur die Hälfte der Unternehmen. Zudem beschränke sich der Nachbau nicht mehr nur auf Ersatzteile. In 43 Prozent aller Fälle wurden demnach ganze Maschinen nachgebaut.
Ursprungsländer der abgekupferten Produkte waren demnach zu 70 Prozent China, auf Platz zwei folgte mit weitem Abstand (16 Prozent) Taiwan, gefolgt von Italien (15 Prozent) und Korea mit elf Prozent. Zunehmend würden aber auch illegale Maschinen-Nachbauten in Indien (neun Prozent) hergestellt - dem diesjährigen Partnerland auf der Hannover Messe. Absatz finden die gefälschten Produkte fast zur Hälfte in China, jeder fünfte Nachbau landet auf dem europäischen Markt.
Die deutschen Unternehmen sehen sich dadurch massiv geschädigt: Knapp ein Drittel der Firmen schätzen den Jahresumsatzverlust auf fünf Prozent oder mehr ein. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei der Umfrage 2003. Diese Zunahme sei für rund die Hälfte der Unternehmen bedrohlich, hieß es in der Untersuchung. Sie fürchteten eine sinkende Konkurrenzfähigkeit. (AFP/pk)