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| 01:35 Uhr

AMD will in Dresden auf Stellenstreichungen verzichten

Sunnyvale/Dresden.. Der US-amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) plant trotz Verlusten keine betriebsbedingten Kündigungen an seinem Standort in Dresden.

Er werde aber wie alle Standorte weltweit zum Sparprogramm des Konzerns beitragen, sagte Hand Deppe, Geschäftsführer von AMD Dresden. Befristete Arbeitsverträge würden nicht verlängert und frei werdende Stellen intern besetzt. Nach wie vor halte AMD am Ausbau des dritten Werkes FAB 38 im Jahr 2009 fest. In Dresden sind knapp 3000 Menschen beschäftigt. Der Konzern streicht zehn Prozent seiner insgesamt mehr als 16 000 Stellen.
"Die derzeitigen Einschnitte bei AMD sind zwar bedauerlich, jedoch wissen wir, dass die Chipbranche von einem zyklischen Auf und Ab geprägt ist", teilte Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) mit. Er gehe davon aus, dass die Talsohle rasch durchschritten sein werde.
Der weltweit zweitgrößte PC-Chiphersteller hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass er auf dem Weg aus der Verlustzone allmählich vorankommt. Das Minus sei im ersten Quartal 2008 im Vergleich zu 2007 um gut 40 Prozent auf 358 Millionen Dollar verringert worden. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar. (dpa/ck)