Dies mache etwa sechs bis neun Euro im Jahr aus.
In den DDR-Versicherungen, die die Allianz nach der deutschen Wiedervereinigung übernahm, sind Hochwasserschäden anders als bei vielen klassischen Hausratsversicherungen automatisch mit abgedeckt. Wegen seines starken Engagements in den neuen Ländern war der Versicherungsriese besonders von der Flut betroffen. "Bei Naturgefahren war 2002 das schlechteste Jahr seit Kriegsende", sagte Allianz-Vorstand Rainer Hagemann der "Financial Times Deutschland". Der Gesamtschaden für die Allianz allein aus den Überschwemmungen im Inland summierte sich auf 770 Millionen Euro. Davon waren bis Ende Januar 635 Millionen Euro ausbezahlt. Nach Erstattung durch die Rückversicherer blieb nach für die Allianz ein Netto-Schaden von rund 300 Millionen Euro.
Künftig will die Allianz ihre Risikoeinstufung nicht nur nach gefährdeten Regionen, sondern im Zweifel auch nach Einschätzung für jedes einzelne Haus richten. (dpa/B.M.)