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| 09:48 Uhr

Düsseldorf
Ärger mit Eurowings - das schreiben die Leser

Düsseldorf. Dutzende Leser meldeten sich nach unseren Berichten mit ihren Erfahrungen. Wir drucken eine Auswahl der Zuschriften, die uns per Mail erreichten:

Heinz-Peter Schulz:

"Mir ist Ähnliches passiert. Ich habe einen Flug von Mallorca nach Düsseldorf mit Eurowings für 9. Juni gebucht. Vor zwei Wochen bekam ich eine Mail, dass der Flug gecancelt sei. Ich könnte mit Laudamotion fliegen. Der Flug würde mit Ryanair durchgeführt. Aber da Ryanair keine Tiere befördert, hätte ich meinen "gebuchten" Hund in Palma am Flughafen zurücklassen müssen."

Klaus Schmidt: "Ich hatte vor ein paar Monaten Probleme. Unser Flug ab Salzburg nach Köln war erst verspätet, dann wurde er abgesagt. Über die Hotline den Flug umgebucht nach Düsseldorf. Nach viel Hin und Her das Gepäck aus dem Ankunftsbereich (merkwürdig) geholt und neu eingecheckt. Mit vier Stunden Verspätung angekommen. Entschädigung von 500 Euro (für zwei Personen) nach gut drei Monaten und mehrfacher Anmahnung überwiesen."

Stephan Speckgens:

"Unser Rückflug am 26. Mai von Heraklion nach Köln wurde aufgrund des Fluglotsenstreiks in Frankreich gecancelt. Das kann man Eurowings nicht zum Vorwurf machen. Aber das Krisenmanagement spottet jeder Beschreibung. Selbst am 27. Mai war für manche nicht klar, ob sie am 28. Mai einen Flug bekommen. Vor dem Hinflug erläuterte uns der Kapitän, dass sich die Crew krank gemeldet hat und man Ersatz aus Düsseldorf organisieren musste. Aufgrund von Bauarbeiten sei die Startbahn in Köln zu kurz, um mit dem vollbetankten Flugzeug zu starten. Deshalb wurde eine Zwischenlandung in Wien zwecks Nachtanken erforderlich. Daraus resultierte eine Verspätung von über drei Stunden."

Manuela Windeck:

"Ich ärgere mich seit Wochen über Eurowings. Am 26. März flogen wir von Köln nach Mallorca. Wir reservierten wegen der Beinfreiheit Sitzplätze in Reihe neun für 20 Euro pro Person - sprich 60 Euro. Vorgefunden haben wir natürlich keine Beinfreiheit. Auf dem Rückflug, durchgeführt von Tuifly, konnten wir den Klapptisch wegen der fehlenden Beinfreiheit nicht runterklappen. Man empfahl uns, die Hotline zu kontaktieren. Das haben wir per Mail gemacht. Keine Antwort. Es geht nur um 120 Euro, aber ich bin nicht gewillt, Geld für nicht erbrachte Leistungen zu zahlen, und werde wohl die Schlichtungsstelle einschalten."

Arkadius Kudera:

"Wir hatten letzte Woche einen Flug nach Fort Myers mit einer fest gebuchten Sitzplatzreservierung. Diese wurde einfach an andere vergeben, da der Flieger am Abend zuvor angeblich getauscht wurde. Auf unsere Beschwerde hin, wurde uns die Wahl gelassen den Flug nicht anzutreten oder die übrigen Sitzplätze zu nehmen. Das ist Betrug."

Bernd Mayer:

"Ich stand vor einem ähnlichen Problem in Pristina. Da wusste Lufthansa-Tochter Austrian nicht, was zu tun ist, wenn ein Flug ausfällt. Ich pflichte Ihrer Vermutung bei, dass es entweder keine Standard Operational Procedure gibt. Oder sie ist nicht bekannt, oder kann mangels Personal nicht umgesetzt werden."

Jürgen Rabenschlag:

"Missmanagement vermiest das Image dieses Emporkömmlings. Unser Flug Köln-Mallorca (keine Billigtickets!) wurde fünf Mal verändert und zuletzt fünf Stunden verspätet durchgeführt. Der Rückflug wurde mehrfach verschoben und durch Laudamotion durchgeführt. Der bezahlte Sitzkomfort wurde nicht zur Verfügung gestellt."

(chd)