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| 10:12 Uhr

Düsseldorf
Ärger mit Eurowings - das schreiben die Leser

Düsseldorf. Dutzende Leser haben sich nach der Eurowings-Berichterstattung der vergangenen Tage mit ihren Erfahrungen gemeldet. Wir drucken eine Auswahl der zahlreichen Zuschriften:

Dutzende Leser haben sich nach der Berichterstattung der vergangenen Tage mit ihren Erfahrungen gemeldet. Wir drucken eine Auswahl der Zuschriften, die uns per Mail erreichten:

Heinz-Peter Schulz:

"Mir ist Ähnliches passiert. Ich habe einen Flug von Mallorca nach Düsseldorf mit Eurowings für 9. Juni gebucht. Vor zwei Wochen bekam ich eine Mail, dass der Flug gecancelt sei. Ich könnte mit Laudamotion fliegen. Der Flug würde mit Ryanair durchgeführt. Aber da Ryanair keine Tiere befördert, hätte ich meinen "gebuchten" Hund in Palma am Flughafen zurücklassen müssen."

Klaus Schmidt: "Ich hatte vor ein paar Monaten Probleme. Unser Flug ab Salzburg nach Köln war erst verspätet, dann wurde er abgesagt. Über die Hotline den Flug umgebucht nach Düsseldorf. Nach viel Hin und Her das Gepäck aus dem Ankunftsbereich (merkwürdig) geholt und neu eingecheckt. Mit vier Stunden Verspätung angekommen. Entschädigung von 500 Euro (für zwei Personen) nach gut drei Monaten und mehrfacher Anmahnung überwiesen."

Manuela Windeck:

"Ich ärgere mich seit Wochen über Eurowings. Am 26. März flogen wir von Köln nach Palma de Mallorca. Der Flug wurde durchgeführt von Sunexpress Deutschland, was man erst auf der Bordkarte erfuhr. Wir reservierten wegen der Beinfreiheit Sitzplätze in Reihe neun für 20 Euro pro Person - sprich 60 Euro. Vorgefunden haben wir natürlich keine Beinfreiheit. Auf dem Rückflug am 4. April, durchgeführt von Tuifly, Reihe sieben konnten wir dann den Klapptisch wegen der fehlenden Beinfreiheit nicht runterklappen. Alle Leute der ersten Reihen beschwerten sich beim Personal. Man empfahl uns, die Hotline zu kontaktieren. Das haben wir per Mail Anfang April und am 14. Mai gemacht. Keine Antwort. Es geht nur um 120 Euro, aber ich bin nicht gewillt, Geld für nicht erbrachte Leistungen zu zahlen, und werde jetzt wohl die Schlichtungsstelle einschalten."

Arkadius Kudera:

"Wir hatten letzte Woche einen Flug nach Fort Myers mit einer fest gebuchten Sitzplatzreservierung. Diese wurde allerdings einfach an andere Mitreisende vergeben, da der Flieger am Abend zuvor angeblich getauscht wurde. Auf unsere Beschwerde hin, dass wir die bezahlten Sitzplätze haben möchten, wurde uns die Wahl gelassen den Flug nicht anzutreten oder die übrigen Sitzplätze zu nehmen. In meinen Augen ist das Betrug."

Bernd Mayer:

"Anfang des Jahres stand ich vor einem ähnlichen Problem, in Pristina. Da wusste eine andere Lufthansa-Tochter, Austrian Airlines, nicht, was zu tun ist, wenn ein Flug ausfällt. (In diesem Fall konnten wir wegen Nebel nicht starten). Deshalb pflichte ich Ihrer Vermutung bei, dass es für diesen Fall entweder keine Standard Operational Procedure gibt. Oder sie ist nicht bekannt, oder - am wahrscheinlichsten: Sie kann mangels Personal nicht umgesetzt werden. Die Diensthabenden sind dann schlicht überfordert und legen sich kurzfristig eine Teflonbeschichtung zu, an der dann alles, was von den Passagieren kommt, abperlt."

Horst Soltysiak:

"Schon zu Air-Berlin-Zeiten war es unmöglich, dort seine Rechte zu bekommen. Service ist hier ein Fremdwort. So gesehen ist davon auszugehen, das bei Eurowings mit ähnlicher Gleichgültigkeit das Thema Kundenservice-Kulanz behandelt wird. Die Mitarbeiter vor Ort sind wie immer die am wenigsten Verantwortlichen. Wie sagt der Volksmund: Der Fisch stinkt am Kopf zuerst."

(chd)