Der Preis für das Päckchen bis zwei Kilogramm verteuert sich beim Versand innerhalb Deutschlands von 3,68 Euro auf 4,10 Euro. Innerhalb Europas steigt der Preis von 7,70 auf 8,20 Euro. Weltweit verschickte Päckchen verteuern sich von 9,70 Euro auf 12,30 Euro (fast 27 Prozent mehr).
Bei Paketen innerhalb Deutschlands hängt die Frage, ob billiger oder teurer, von der Gewichtsklasse ab. Ab morgen gibt es vier statt der bisher drei Klassen und Preise: bis fünf Kilo (künftig 6,70 Euro), fünf bis zehn Kilo (künftig 9,70 Euro) und zehn bis 20 Kilo (künftig 13 Euro). Die höchste Preissteigerung müssen Kunden damit bei Sendungen zwischen zehn und zwölf Kilo mit 5,30 Euro hinnehmen (69 Prozent mehr).
Billiger werden Inlandspakete nur im Bereich zwischen vier und fünf Kilo: Hier sinkt der Preis um zehn Cent. Auch bei Auslands-Paketen führt die Post die neuen Gewichtsklassen ein. Innerhalb der EU beträgt der Preis für ein Paket bis fünf Kilo damit künftig 16,50 Euro, von fünf bis zehn Kilo 20,50 Euro und von zehn bis 20 Kilo 28,50 Euro.
Deutliche Nachlässe gibt es damit bei Paketen zwischen vier und fünf Kilo, die drei Euro billiger werden (15 Prozent weniger). Dagegen wird das Zehn- bis Zwölf-Kilo-Paket um fünf Euro teurer (21 Prozent mehr). (afp/rb)