Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) begrüßte den Erlass von Bundesumweltminister Jürgen Trittin und erwartet einen Ansturm auf die Fördermittel.
Die Bundesregierung will den Anteil von Solarwärme in dieser Legislaturperiode verdoppeln. Zukünftig erhalten Verbraucher einen staatlichen Zuschuss von durchschnittlich rund 1000 Euro zum Einbau einer Solarwärmeanlage.
Das sei "das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt", erklärte UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig. Solaranlagen in Verbindung mit moderner Heiztechnik könnten den Öl-und Gasverbrauch eines Haushalts halbieren. "Die Verbesserung der Solarförderung ist Verbraucherschutz."
Die UVS empfiehlt Eigenheimbesitzern, die Nachrüstung einer Solaranlage nicht länger zu verschieben. Körnig: "Wer sich erst im nächsten Jahr für Solarwärme entscheidet, erhält zehn Prozent weniger Fördermittel." Nach den neuen Förderbestimmungen steigen die staatlichen Zuschüsse von 92 Euro auf 125 Euro je angefangenem Quadratmeter installierter Solarkollektorfläche. Ab 1. Januar 2004 sinkt dieser Zuschuss auf 110 Euro. (pm/maf)