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7000 Stahlkocher machen gegen Fusion mobil

Duisburg/Bochum. (dpa/kr) Betriebsräte, Gewerkschafter und Politiker machen gemeinsam Front gegen die geplante Stahlfusion von Thyssenkrupp und Tata. Am Freitag versammelten sich knapp 7000 Stahlkocher in Bochum zu einer Großdemonstration.

DGB-Chef Reiner Hoffmann warf der Unternehmensleitung von Thyssenkrupp vor, keine Rücksicht auf die Interessen der Arbeitnehmer zu nehmen. Alternativen würden nicht geprüft, so Hoffmann. Der DGB-Chef forderte den Erhalt der deutschen Standorte und den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Auch die geplante Verlagerung des Unternehmenssitzes in die Niederlande dürfe nicht über den Kopf der Belegschaft hin entschieden werden. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) forderte von dem Konzern die Vorlage von "Zahlen und keine Geheimniskrämerei".