Der "Neue" hat rund 75 Grad Öchsle, wie Kellermeisterin Nathalie Weich nach einer ersten Qualitätsbestimmung des frischen Traubensaftes auf dem Burgberg Löbsal verkündete. Damit sieht es für den Jahrgang 2017 gut aus; für eine verlässliche Prognose ist es allerdings noch zu früh. Qualität und Erntemenge sind noch ganz wesentlich vom Wetter der kommenden Wochen abhängig.

Vor gut zwei Wochen hatte in Sachsen bereits die Lese für die frühen Federweißer-Sorten begonnen. Die ersten Proben des noch in Gärung befindlichen Weins konnten bereits gekostet werden. Mit insgesamt 470 Hektar Weinanbaufläche am Elbhang ist Sachsen das kleinste Anbaugebiet Deutschlands. Im vergangenen Jahr lag der Ertrag bei 28 845 Hektolitern Weinmost, das entspricht durchschnittlich 59 Hektoliter pro Hektar.