Meeresgott Neptun begleitete die Taucher, die wie in den Vorjahren einen beleuchteten Weihnachtsbaum am Grund des einstigen Kohletagebaus verankerten.

"Wir hatten gutes Wetter, nicht kalt, Sonnenschein und Windstille", sagte Thomas Breinig, Chef des Frankfurter Unterwasserclubs Helene, am Sonntag. Der Baum sei nach dem letzten Tauchgang wieder aus dem See geholt worden. Besucher wärmten sich am Lagerfeuer bei Tee und Glühwein auf. "Die Stimmung war gut", zeigte sich der Veranstalter zufrieden.

Am Ufer besichtigten Zuschauer beispielsweise das Touristen-U-Boot Nemo, mit dem sonst auch Tauchfahrten im Helenesee möglich sind. Auch ein Eisschlitten und ein Paratrike, ein fliegendes Dreirad, waren ausgestellt. Eine Hunderettungsstaffel zeigte ihr Können.

Wegen der milden Temperaturen mussten die Aktivisten auch dieses Mal kein Loch ins Eis schlagen. Der Unterwasserclub veranstaltete das Neujahrstauchen zum 44. Mal.