Mit dem Richterspruch droht Manning eine Höchststrafe von 144 Jahren Gefängnis. Das Strafmaß wird im August verkündet. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor dem Prozess darauf verzichtet, bei einem Schuldspruch im Punkt "Unterstützung des Feindes" die Todesstrafe zu fordern. Manning hatte gestanden, als im Irak stationierter Soldat 2010 Hunderttausende geheime Dokumente aus Armeedatenbanken an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergereicht zu haben.