Auch Verspätungen gebe es keine mehr.

Unbekannte hatten nach Polizeiangaben in der Nacht zu Samstag bei Karstädt eine brennbare Flüssigkeit in einen Kabelkanal neben der Bahnstrecke zwischen Wittenberge und Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) gegossen und angezündet. Ob es einen Zusammenhang mit dem Castortransport ins rund 60 Kilometer entfernte Gorleben gibt, konnte die Polizei nicht ausschließen.

Bereits Mitte Oktober hatten Brandanschläge auf Bahnstrecken in Berlin und Brandenburg für Aufregung, Zugausfälle und Verspätungen gesorgt. In einem Bekennerschreiben hatte eine linksextreme Gruppe gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan protestiert. Ein Zusammenhang mit dem jüngsten Brandanschlag ist nach Polizeiangaben nicht erkennbar.