So weise etwa Sachsen eine exzellente Förderinfrastruktur auf und überzeuge durch hohe Schulqualität. Ausgewertet für den Bildungsmonitor wurden die weitgehend bekannten bundesweiten Schulstudien aus jüngster Zeit. Sachsen habe durch Fortschritte im Bildungssystem in den vergangenen Jahren in hohem Maße zur Fachkräftesicherung beigetragen, hieß es. Die Studie lobt dabei ausdrücklich die Ausbildung von Akademikern. Zudem sei der Anteil von Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die keinen Berufsabschluss haben, weiter gesunken.

Erst kürzlich waren dem Freistaat im Bundesländer-Schulvergleich Bestnoten erteilt worden. "Sachsen hat das beste Bildungssystem in Deutschlands", kommentierte das Kultusministerium in Dresden die Ergebnisse. Der Freistaat sei das Land, in dem die soziale Herkunft der Schüler am wenigsten über den Bildungserfolg entscheide. Sachsen habe zudem die höchste Quote der ganztags betreuten Kinder.

Verbesserungsbedarf gebe es bei dem vergleichsweise hohen Anteil von Schülern ohne Hauptschulabschluss. "Damit können wir wahrlich nicht zufrieden sein", erklärte Ministerin Brunhild Kurth (parteilos). Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert.