Jeder zweite Ostdeutsche sieht sich inzwischen als Gewinner der Wende, ein knappes Viertel als Verlierer. Das stellt eine Allensbach-Studie im Auftrag der RUNDSCHAU fest. In der zu den umfassendsten Umfragen der vergangenen Jahre gehörenden Analyse kommt zudem zum Ausdruck, dass Ost- und Westdeutsche sich bei Lebenszielen und privaten Wertvorstellungen kaum unterscheiden. So stimmen sie bei den vier wichtigsten Faktoren - ausreichend Geld, eigene Familie, gute Freunde und eigener Partner - weitgehend überein .

Große Unterschiede gibt es dagegen bei der Beurteilung des wirtschaftlichen und politischen Systems. So betrachten 74 Prozent der Westdeutschen die Demokratie als beste Staatsform. Diese Einschätzung teilen aber nur 40 Prozent der Ostdeutschen. Und gegenseitige Vorurteile haben sich der Studie zufolge gehalten: Westdeutsche werden vom Ossi als arrogant, geldgierig und egoistisch eingeschätzt. Andersherum sieht der Wessi den Ostdeutschen als unzufrieden und misstrauisch.

Wie es sich im Osten 25 Jahre nach der Wende lebt, wie der Umbruch die Menschen verändert hat - darüber erzählt die RUNDSCHAU in Zusammenarbeit mit den anderen ostdeutschen Titeln Geschichten wie:

"Potsdams Traumfabrik"

"Halloren-König und

Heiligendamm-Retter"

"Der Mann, der

die Kanzlerin entdeckte"

"Braunkohlesanierung

mit Sahnehäubchen"

"Treuhand war Totengräber

und Geburtshelfer in einem"

"Keimzeit - Rock

nach eigenen Regeln"

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Beilage Leben im Osten