Zur Auftaktveranstaltung kamen am Mittwoch etwa 80 Fachleute in die Gläserne Manufaktur von VW in Dresden.

"Hier führt Industrie 4.0 zu Landwirtschaft 4.0", sagte Minister Martin Dulig (SPD). "Das ist nicht nur hoch effizient, sondern soll vor allem für eine Landwirtschaft sorgen, die möglichst nachhaltig ist und wertvolle Ressourcen schont." Die Kombination von Technologien aus der Werkstoffwissenschaft, der Elektrotechnik, dem Maschinen- und Fahrzeugbau und weiteren Bereichen ziele auf einen effizienten Einsatz hochautomatisierter und möglichst elektrisch angetriebener Landmaschinen. Bei "Feldschwarm®" geht es vor allem um autonome Landmaschinentechnik.

"Die Verknüpfung von vielfältigen Technologien verdeutlicht einmal mehr, wie anwendungsbreit die sächsische Wirtschaft und die hiesige Forschungslandschaft aufgestellt sind", meinte Dulig. Ziel des Projekts sei eine bodenschonende Feldbearbeitung. Nach Ministeriumsangaben soll das unter Einsatz von emissionsfreien Antriebssystemen möglich sein. Die dafür benötigte Antriebskraft werde elektrisch auf Räder und Arbeitsgerät der "Schwarmfahrzeuge" verteilt.

"Die Elektrifizierung, die genaue Navigation, die umfassende Sensorausstattung sowie die autonomen Fahrfunktionen zielen außerdem auf deutlich höhere Automatisierungs- und Energieeffizienzgrade", hieß es. Damit wolle man einen Beitrag zur Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung leisten.