Die meisten Versuche, an das Geld zu kommen, beschränken sich daher auf zwei Methoden: Die Täter bauen an den Automaten zusätzliche Teile an, oder sie reißen den Automat aus der Verankerung und sprengen ihn. Besonders das Phänomen Cash-Trapping treibt seit Anfang dieses Jahres die Sorgenfalten in die Gesichter der Brandenburger Kriminalbeamten. Bei der Methode verhindern die Täter die Geldausgabe durch Hilfsmittel, die sich optisch nicht von den Originalteilen des Geldautomaten unterscheiden. Das abgehobene Geld wird vom Automaten quasi verschluckt – die Kunden denken oft, das Gerät habe einen Defekt. Im Jahr 2011 wurden im Land Brandenburg laut Landeskriminalamt 30 Straftaten bekannt. Dabei erbeuteten die Täter 3000 Euro.

Beim Skimming werden durch angebaute Spiegel, Kameras oder Lesegeräte Kartendaten und Geheimzahl der Kunden gestohlen. In Brandenburg sind in diesem Jahr bisher acht Fälle bekannt geworden. Von den bisher acht regist rierten Versuchen in diesem Jahr wurde bei zwei Kunden Geld vom Konto abgehoben. Zu den ungewöhnlichsten Versuchen, an Bares aus Geldautomaten zu kommen, zählten vergangenes Jahr drei Straftaten in Wittenberge, Pritzwalk und Forst.

Diebe hatten mit einem gestohlenen Radlader die Automaten aus der Verankerung gerissen.