Bei der Methode verhindern die Täter die Geldausgabe durch Hilfsmittel, die sich optisch nicht von den Originalteilen des Geldautomaten unterscheiden. Das abgehobene Geld wird vom Automaten quasi verschluckt – die Kunden denken oft, das Gerät habe einen Defekt. Im Jahr 2011 wurden im Land Brandenburg laut Landeskriminalamt 30 Straftaten bekannt. Dabei erbeuteten die Täter 3000 Euro.

Beim Skimming werden durch Spiegel, Kameras oder Lesegeräte Kartendaten und Geheimzahl der Kunden gestohlen. In Brandenburg sind in diesem Jahr bisher acht Fälle bekannt geworden. Im Jahr 2010 wurden noch Angriffe auf Geldautomaten in 20 Städten und Gemeinden gemeldet. Von den bisher acht registrierten Versuchen in diesem Jahr wurde bei zwei Kunden Geld vom Konto abgehoben.

Zu den ungewöhnlichsten Versuchen, an die Scheine aus Geldautomaten zu kommen, zählten vergangenes Jahr drei Straftaten in Wittenberge, Pritzwalk und Forst. Diebe hatten mit einem gestohlenen Radlader die Automaten aus der Verankerung gerissen und entwendet. Vor wenigen Monaten haben Tatverdächtige in Lindow (Mark) einen Geldautomaten der Sparkasse gesprengt. Hier wurden die Täter allerdings noch auf frischer Tat ertappt.