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Wetterdienst warnt vor Dauerregen ab Montagabend

Touristen stehen am 24.07.2017 im Regenwetter (Aufnahme mit Dreheffekt).
Touristen stehen am 24.07.2017 im Regenwetter (Aufnahme mit Dreheffekt). FOTO: Frank Rumpenhorst (dpa)
Berlin/Cottbus. Der Sommer 2017 kommt weiter nicht in Schwung – auch in den kommenden Tagen sind Gummistiefel Badelatschen vorzuziehen. Ab Montagabend warnt der Deutsche Wetterdienst vor Dauerregen in der Region. bob/mit dpa

Zwischen Montagabend und Mittwoch sind in Sachsen örtlich Niederschläge von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter wahrscheinlich, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag mit. Ab Mittwoch soll Tief "Zlatan", das den starken Regen übers Land bringt, dann gen Osten abziehen.

Für das Elbe-Elster etwa werden in der Fläche 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter in 48 Stunden erwartet. "Gebietsweise kann es auch zu unwetterartigen Niederschlagsmengen zwischen 60 und 80 Litern in 48 Stunden kommen, allerdings sind die genauen Schwerpunkte zurzeit aufgrund größerer Modellunterschiede noch nicht einzugrenzen", so der Wetterdienst. Am Mittwoch soll der Regen von Nordwesten her abklingen.

Trotz des bisher bescheidenen Sommerwetters ist es in Sachsen - anders als etwa in Berlin oder Brandenburg - im laufenden Jahr bisher trockener als sonst. Laut DWD gingen im Freistaat zwischen 1. Januar und 22. Juli 358,2 Millimeter Regen nieder, das sind 13 Prozent weniger als im Langjahresmittel. In Dresden-Klotzsche lag der Wert sogar 17 Prozent unter dem langfristigen Durchschnitt. In Leipzig hingegen gab es 2 Prozent mehr Regen als zu diesem Zeitpunkt des Jahres üblich.

In Brandenburg ging in dem Zeitraum durchschnittlich 13 Prozent mehr Regen nieder. Allerdings gibt es dort große regionale Unterschiede von Nord nach Süd: Während der Niederschlag in Neuruppin gut 43 Prozent über dem Langjahresmittel lag, gab es in Cottbus 13 Prozent weniger Regen pro Quadratmeter.