Auf weitere Gewitter, Starkregen und Sturmböen müssen sich mehrere Bundesländer im Laufe des Dienstags einstellen. Nach Voraussage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist auch die Lausitz betroffen. Örtlich seien Unwetter und Starkregen mit 25 bis 40 Litern pro Quadratmeter möglich. Auch mit Hagel und Sturmböen sei zu rechnen. Auch für die Oberlausitz liegen entsprechende Warnungen vor.

In Elbe-Elster hat es am Morgen bereits geblitzt und gedonnert. Gegen 9.45 Uhr kam über Drößig bei Finsterwalde ein wahrer Wolkenbruch mit starkem Niederschlag herunter. Blitze gingen dem voraus. Wenige Hundert Meter weiter in Finsterwalde waren die Straßen zum gleichen Zeitpunkt trocken.

Lübbenau meldete um 10.49 Uhr: "Gewitter ohne Regen im Spreewald"

Gegen 10.45 zog ein Gewitter über Straupitz und Goyatz am Schwielochsee. Heftiger Wind und kurze, heftige Regenschauer zogen über das Land und den See. Autofahrer mussten zum Teil wegen des Regens anhalten. Nach einer kurzen Pause setze der Regen wieder ein. Schäden sind zurzeit noch nicht bekannt.

In Forst sah die aktuelle Lage um 11.30 Uhr so aust: Stürmischer Wind zerrt an den Ästen der Bäume und macht einigen Radfahrern das Vorwärtskommen schwer. Der Himmel ist vollständig mit grauen Wolken bedeckt, teilweise sind darin auch aufgetürmte Vorboten von Gewitterwolken zu erkennen.

In der Lieberoser Heide half der aufkommende Regen am Mittag bei der Löschung des Waldbrandes. "Zudem wird der Qualm in Richtung Erde gedrückt", berichtet Reporter Christian Köhler im Liveticker. Revierförster Romeo Buder: "Der Regen ist Gold wert."

Am Dienstagmorgen zogen Gewitter über Norddeutschland. In Nahe im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein und setzte den Dachstuhl in Brand, wie ein Polizeisprecher sagte. Menschen wurden nicht verletzt. Auf der Autobahn 7 bei Hamburg behinderte Starkregen den morgendlichen Berufsverkehr.

Unwetterwarnungen vom DWD