Von den Bewerbern werde erwartet, dass sie eine gute Vorbereitung auf ein Studium oder das Berufsleben bieten und mit Unternehmen beziehungsweise Hochschulen kooperieren, teilte das Ministerium am Freitag mit. Bis zum 20. März dieses Jahres können sich Oberschulen, Gesamtschulen sowie Gymnasien, Förderschulen und Oberstufenzentren mit gymnasialer Oberstufe bewerben. Die Auszeichnung ist nicht mit einer Geldsumme dotiert, die Schulen können aber mit ihr werben. Der Wettbewerb soll Schulen motivieren, ihre Berufs- und Studienorientierung sowie die Kooperationen mit außerschulischen Partnern zu intensivieren und auszubauen. Es werde damit auch auf die Forderung der Wirtschaft reagiert, Jugendliche schulisch frühzeitig auf eine Berufsausbildung, ein Studium oder auf eine andere Form der beruflichen Bildung noch besser vorzubereiten, erläuterte das Bildungsministerium. Dabei gehe es nicht nur um einmalige Aktionen, sondern um eine entsprechend der Schulform und den regionalen Rahmenbedingungen "nachhaltige Verankerung der Berufs- und Studienorientierung im Bildungsprofil". Dazu müssen dauerhafte Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern geknüpft werden. Weitere Informationen gibt es unter www.netzwerkzukunft.de. Schulen können zudem telefonisch Auskünfte beim "Netzwerk Zukunft" unter 0331/2011679 einholen. dpa/das