Während Assad ein Ultimatum der Arabischen Liga zur Beendigung der Gewalt verstreichen ließ, sprach der türkische Präsident Abdullah Gül erneut eine deutliche Warnung aus.

Papst ruft in Afrika zu Versöhnung auf

Z um Abschluss seines dreitägigen Besuchs im westafrikanischen Benin hat Papst Benedikt XVI. zur Versöhnung auf dem Kontinent aufgerufen. Bei einer Messe in der Wirtschaftsmetropole Cotonou rief er die mehr als 50 000 Gläubigen am Sonntag auf, die zahlreichen Konflikte Afrikas zu überwinden. Am Samstag hatte er das Abschlussdokument der vatikanischen Bischofssynode zu Afrika unterzeichnet .

Westerwelle sichert Afghanistan Hilfe zu

B undesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Afghanistan bei einem Kurzbesuch in Kabul Unterstützung nach einem Abzug der internationalen Kampftruppen Ende 2014 zugesichert. „Meine Botschaft ist, dass wir unsere Freunde in Afghanistan nach 2014 nicht vergessen werden“, sagte Westerwelle am Samstag. Die afghanische Stammesversammlung Loja Dschirga stellte Bedingungen für eine Partnerschaft mit den USA. Die Gespräche Westerwelles dienten der Vorbereitung der Afghanistan-Konferenz in Bonn am 5. Dezember, bei der es um die Zukunft Afghanistans nach Abzug der Nato-Kampftruppen gehen wird .

CDU weiter uneins über Mindestlohn

I n der CDU flammt der Streit über die Einführung eines Mindestlohnes wieder auf. Knapp eine Woche nach dem Mindestlohn-Beschluss beim Leipziger Parteitag betonten wirtschaftsnahe Christdemokraten am Wochenende, dass es keine einheitliche Lohnuntergrenze, sondern weiter Unterschiede nach Branchen geben werde. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte hingegen angekündigt, es werde einen Mindestlohn mit nur einer Handvoll Ausnahmen geben. Sie führe bereits mit der FDP Gespräche über die gesetzliche Umsetzung. „Was Frau von der Leyen sagt, hat die CDU nicht beschlossen, und das wird auch nicht Gesetz“, kritisierte der Vize-Fraktionsvorsitzende der Unionsfraktion, Michael Fuchs, in der „Welt“ .

Offenbar Organ-Raub in der Sinai-Wüste

H underte afrikanische Flüchtlinge sind einem CNN-Bericht zufolge Opfer von kriminellem Organhandel in der Sinai-Wüste geworden. Drahtzieher sollen Beduinen sein, die Flüchtlinge über die Grenze nach Israel schmuggelten sowie korrupte ägyptische Ärzte, hieß es in dem Bericht am Samstag. Ihre Opfer kämen vor allem aus dem Sudan, Äthiopien oder Eritrea. Den Flüchtlingen würden Nieren, Leber und andere Organe bei lebendigem Leibe entnommen.