Wann darf die Feuerwehr gerufen werden?
Grundsätzlich immer, wenn man denkt, dass die Feuerwehr helfen kann. Also, wenn Gefahr in Verzug ist. Ob das der Fall ist, wird, soweit möglich, in der Leitstelle beurteilt. Zum Beispiel, wenn jemand wegen eines Wespennestes anruft, wird gefragt, wo es sich befindet. Ist es im hinteren Teil des privaten Gartens, rät der leitende Dienst wohl eher zum Anruf bei einem Imker. Ist das Nest aber im Sandkasten eines Kindergartens, ist Gefahr in Verzug. Im Zweifelsfall sollte aber immer die "112" gewählt werden.

Wann muss der Einsatz bezahlt werden?
Bei Brandstiftung oder böswilliger Alarmierung kommt derjenige selber für die Kosten auf. Bei fahrlässigem Verhalten, wenn beispielsweise der Topf auf dem Herd stehen gelassen wird, wird der Fall von der Versicherung geprüft und kann ebenfalls teuer werden.

Wann muss die Feuerwehr gerufen werden?
Jeder ist zum Ruf der Feuerwehr verpflichtet, wenn er sieht, dass sich eine andere Person in einer Notsituation befindet. Sonst gilt das als unterlassene Hilfeleistung. Hier ist der gesunde Menschenverstand gefragt.

Mit Silvia Darmstädter

sprach Anja Hummel