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Werden es wieder neun Lausitzer Abgeordnete?

Derzeit ist die Lausitz mit neun Politikern im Deutschen Bundestag vertreten. Ob es diesmal wieder so viele – oder vielleicht sogar mehr – werden, hängt von den Zweitstimmen für die Parteien ab. Bodo Baumert

Die Direktmandate in den einzelnen Wahlkreisen holte 2013 jeweils die CDU. Über die Landeslisten der Parteien schafften es zwei SPD- und zwei Kandidaten der Linken in den Bundestag.

Auf den Top-Plätzen der Landeslisten in Brandenburg finden sich diesmal bei der SPD zwei Lausitzer: Ulrich Freese auf Platz zwei und die Lübbener Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann auf Platz fünf. Maja Wallstein auf Platz sieben dürfte kaum Chancen haben. Bei der Linkspartei in Brandenburg kann sich Birgit Kaufhold aus Altdöbern auf Platz fünf noch Hoffnungen machen. Bei den Grünen steht kein Lausitzer auf der Landesliste.

Bei der CDU rangiert Michael Stübgen auf Platz eins der Landesliste, gefolgt von den Lausitzern Jana Schimke (Platz vier) und Klaus-Peter Schulze (sechs). Alle treten aber auch an, ihr Direktmandat im Wahlkreis zu verteidigen. Bei der Wahl 2013 holte die CDU so viele Brandenburger Wahlkreise direkt, dass kein Kandidat über die Landesliste in den Bundestag einzog. Die FDP hofft mit Martin Neumann auf Listenplatz zwei auf den Wiedereinzug. Bei der AfD steht Dietmar Ertel (Trebbin-Lüdersdorf) auf Platz vier.

In Sachsen kann sich Thomas Jurk als Zweiter der SPD-Landesliste wieder gute Chancen auf einen Einzug in den Bundestag ausrechnen, für Uta Strewe auf Platz sieben könnte es eng werden. Bei den Linken steht Caren Lay auf einem sicheren dritten Listenplatz. Bei Grünen und FDP haben keine Lausitzer aussichtsreiche Chancen, bei der AfD steht der erste Lausitzer mit Tino Chrupalla auf Platz fünf.