Unser Herz hat die Aufgabe, mit etwa 100 000 Schlägen pro Tag mehr als 7000 Liter Blut durch unser Gefäßsystem zu pumpen, um die Organe und die Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoff zu versorgen. Gefährlich wird es allerdings, wenn Herz und Gefäße hohem Stress durch Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen ausgesetzt sind. Diese zählen zu den wichtigsten Risikokrankheiten für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen.

An Bluthochdruck leiden in Deutschland nach Schätzungen mehr als 20 Millionen Erwachsene, an Diabetes etwa 4,6 Millionen. Etwa 20 Prozent der Menschen, die einen hohen Blutdruck haben, wissen nichts davon, weil sie sich lange damit fit und gut fühlen. Viele verdrängen aber auch oftmals die Beschwerden oder nehmen die Erkrankung erst dann ernst, wenn sie zu einem Herzinfarkt und zur Herzschwäche geführt hat.

Wie kann eine lebensbedrohliche Situation wie der Herzinfarkt verhindert werden? Welche Rolle spielen eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung bei der Erhaltung der Herzgesundheit?

Im RUNDSCHAU-Telefonforum anlässlich der Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung zum Thema "Herz unter Stress: Bluthochdruck - Diabetes - Cholesterin" erwarten Ihre Fragen heute zwischen 15 und 17 Uhr Experten des Sana-Herzzentrums Cottbus:

Dr. Axel Harnath, Chefarzt Kardiologie (Tel. 48 13 93)

Dr. Volker Herwig, Oberarzt Herzchirurgie (Tel. 48 13 94)

Dr. Kristin Rochor, Oberärztin Kardiologie (Tel. 48 13 95)

Dr. Horst Manus, Oberarzt Herzchirurgie (Tel. 48 13 96)

Die Vorwahl für Cottbus lautet 0355.