Deutlich rückläufig war vor allem die Zahl der Auto- und Fahrrad- und anderen Diebstähle mit einem Minus von 6,3 Prozent auf rund 79 300. Dagegen stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche um gut elf Prozent auf 4436 Fälle. Die Aufklärungsquote stagnierte: Wie im Vorjahr konnte nur etwa jede zweite Straftat (52,5 Prozent) aufgeklärt werden. "Die gesunkene Zahl der Delikte darf nicht über die weiterhin angespannte Lage im Land hinwegtäuschen", sagte Schröter. "Im Vergleich der Flächenländer ist die Kriminalitätsbelastung in Brandenburg immer noch zu hoch."

Bei Gewalttaten wie Mord, Totschlag und Vergewaltigung liegt Brandenburg mit 168 Taten pro 100 000 Einwohner bundesweit auf einem der hintersten Plätze. "In dieser Hinsicht ist und bleibt Brandenburg ein sehr sicheres Land", meinte Schröter. Länder Seite 4