Dazu soll der steuerliche Grundfreibetrag in den Jahren 2013 und 2014 um insgesamt rund 350 Euro angehoben werden. Er würde dann bei etwa 8354 Euro liegen gegenüber aktuell 8004 Euro. Bis zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen in dieser Höhe müssen keine Steuern gezahlt werden. Für jeden verdienten Euro darüber ist ein schrittweise steigender Steuersatz fällig. Von einem höheren Grundfreibetrag profitieren alle Steuerzahler – auch Top-Verdiener. Der Grundfreibetrag für Ledige von 8004 Euro soll 2013 in einem ersten Schritt um etwa 110 Euro steigen und im Jahr 2014 um weitere 240 Euro. Außerdem soll durch ein Angleichen der Steuertabelle an die Inflation die kalte Progression abgemildert werden, die Lohnzuwächse unbeabsichtigt wieder auffrisst. Die Pläne, die zum Teil erst in der nächsten Legislaturperiode greifen sollen, stießen bereits am Montag auf Kritik von Opposition und Verbänden .

Etwa 1,1 Milliarden Euro mehr soll die Pflegeversicherung ab 2013 erhalten. Hierfür soll der Beitrag dann um 0,1 Prozent steigen. Das Geld soll vor allem für die bessere Versorgung Demenzkranker eingesetzt werden. Sozialverbände bemängeln die Zusagen als unzureichend und kritisieren, dass im kommenden Jahr erst einmal nichts passiere.

Wie von der FDP gefordert, soll die bestehende gesetzliche Pflegeversicherung durch eine private Zusatzvorsorge ergänzt werden.

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