Die Sicherung eines ausreichenden Beschäftigungspotenzials in den ländlichen Räumen könne deshalb nur durch die Erschließung neuer Tätigkeitsfelder erreicht werden.
Dabei gehe es besonders um die Ansiedlung von dorftypischem Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen, was zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitrage, erläuterte Woidke. Weitere Möglichkeiten sehe er ebenso im Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und deren energetische Verwertung.
Das Ziel müsse sein, über die Rohstofflieferungen hinaus Verarbeitung und Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung stärker in Brandenburg anzusiedeln, um die Wertschöpfungskette im Land zu konzentrieren, erklärte der Landwirtschaftsminister.
Chancen für mehr Beschäftigung in den Dörfern sehe er ebenso in dem Ausbau von Direktvermarktung und Angeboten für Urlaub auf dem Lande. Das alles trage dazu bei, zusätzliche Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen zu schaffen.
Die Erschließung all dieser Potenziale werde durch die Brandenburgische Landesregierung finanziell gefördert.
(dpa/cd)