Im vergangenen Jahr seien in den Bereichen der Bundespolizeiämter Chemnitz und Pirna rund 600 Ausländer aufgegriffen worden, sagte Torsten Henkel vom Bundespolizeiamt in Chemnitz gestern. Der überwiegende Teil stammte den Angaben zufolge aus der Ukraine, Vietnam und dem Irak. Zudem seien auf dem Abschnitt zwischen Bad Elster und Zittau 155 Schleuser festgenommen worden.
Im Jahr 2001 waren dagegen an der sächsisch-tschechischen Grenze noch rund 6000 illegal eingereiste Ausländer aufgegriffen worden. Der starke Rückgang hänge unter anderem damit zusammen, dass zum Beispiel bulgarische und rumänische Staatsbürger seit dem Jahr 2001 ohne Visum nach Deutschland einreisen dürfen. Diese seien bis dahin besonders häufig an der Grenze aufgegriffen worden, sagte Henkel weiter.
Neben den festgestellten illegal Eingereisten wurde an der sächsisch-tschechischen Grenze im Vorjahr zudem 1000 Personen die Einreise nach Deutschland verweigert. Gründe dafür waren zum Beispiel, dass Reisende nicht im Besitz von gültigen Grenzübertrittsdokumenten waren, teilte die Bundspolizei mit.
(ddp/kr)