Nach einem Bericht der Landesregierung werden zurzeit nur 60 Prozent der Kinder geboren, die für eine stabile Einwohnerzahl erforderlich wären. Im Durchschnitt lag die Zahl der Neugeborenen jährlich im Mittel um fast 12 000 niedriger als die der Sterbefälle. Besonders drastisch sei die Situation weitab des Zentrums: Mehr als drei Fünftel des Geburtendefizits entfalle auf die Randregionen. Diese seien zudem von Abwanderung jüngerer Erwerbsfähiger betroffen. Dadurch schrumpfe die Zahl der Bewohner zusätzlich. dpa/das