Manche der "Juwelen Sachsens" verzeichneten einen Rückgang von mehr als 70 Prozent. Den Besucherschwund führte die Behörde unter anderem auf die Flut im Sommer 2002 zurück. Durch das Hochwasser waren an den Objekten rund zwölf Millionen Euro Schäden entstanden.
In diesem Jahr sollen durch attraktive Angebote wieder mehr Touristen angelockt werden. Ein Geheimtipp seien zum Beispiel die Schlösser und Burgen im Muldental. Zudem will die Behörde Kunstwerke aus den Depots von Museen für Ausstellungen zur Verfügung stellen. Nach Themenschwerpunkten solle so sächsische Geschichte präsentiert werden.
Die Schlösserverwaltung ist seit Beginn des Jahres direkt dem Finanzministerium unterstellt. Als Staatsbetrieb verwaltet sie 16 ehemals herrschaftliche Immobilien, darunter den Dresdner Zwinger, das Schloss Pillnitz und den Barockgarten Großsedlitz. Im letzten Jahr erwirtschafteten die Anlagen rund 60 Prozent ihrer Betriebskosten selbst. Das Land schießt pro Jahr zehn Millionen Euro zu. (dpa/wie)