In Sachsen sind nach Branchen-Angaben 2014 deutlich weniger Versicherte Opfer von Autodiebstählen geworden. Insgesamt wurden 1499 kaskoversicherte Wagen als gestohlen gemeldet. Das seien 142 Fahrzeuge weniger als 2013, teilte der Gesamtverband (GDV) am Mittwoch in Berlin mit. Die Zahlen des Verbands beziehen sich auf Fahrzeuge, die in Sachsen zugelassen sind.

Die Diebstahlrate fiel demnach von 1,0 auf 0,9 pro 1000 versicherter Pkw. Im Verhältnis zu anderen Ländern ist diese Quote aber immer noch hoch. Ein größeres Risiko für Autobesitzer besteht nur noch in Berlin (3,5), Hamburg (1,6) und Brandenburg (1,4). Der Bundesdurchschnitt liegt laut GDV bei 0,5. Im Jahr 2014 zahlten die Versicherer insgesamt 18,6 Millionen Euro an Diebstahlsopfer in Sachsen aus, im Schnitt erhielt jeder Betroffene damit rund 12 400 Euro für sein verschwundenes Fahrzeug.

Rein rechnerisch betrachtet wurde im Bundesgebiet 2014 alle 30 Minuten ein kaskoversichertes Auto gestohlen. Insgesamt wurden deutschlandweit rund 17 900 Wagen geklaut. Das sind 4,8 Prozent weniger als 2013. Bei Dieben ganz oben auf der Liste standen 2014 Modelle von Volkswagen, Audi und BMW.