Die Zahl der registrierten Straftaten sank demnach um knapp neun Prozent auf 2244 Fälle (2004: 2457). In drei Viertel aller Fälle handelte es sich um Körperverletzungen, ermittelt wurde aber auch wegen Freiheitsberaubung, Nötigung und Bedrohung.
Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) nannte die rückläufigen Fallzahlen "ermutigend", warnte aber vor voreiligen Schlüssen. "Es wäre erfreulich, wenn der Rückgang das erste Signal für eine Trendwende wäre. Dies kann aber erst die weitere Entwicklung zeigen", erklärte er.
Unter den Opfern waren im vergangenen Jahr 137 Kinder und 135 Jugendliche. Knapp 81 Prozent der insgesamt 2376 Opfer (2004: 2703 Opfer) waren weiblich. Auf der anderen Seite waren knapp 89 Prozent der 1922 ermittelten Tatverdächtigen Männer. (dpa/mb)