Die größten Kundgebungen wurden aus Großbritannien, den USA und Spanien gemeldet. Auch quer durch Deutschland fanden Friedensmärsche statt. Weitere Proteste gab es in Frankreich, Italien und anderen Ländern.
In Bahrains Hauptstadt Manama lieferten sich mehrere tausend Kriegsgegner und Sicherheitskräfte gestern Straßenschlachten. Zu den Unruhen kam es bei einem Protest vor der US-Botschaft. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein. Bereits am Samstag hatte es in Manama bei Ausschreitungen mindestens zehn Verletzte gegeben.
In der spanischen Hauptstadt Madrid gab es bei Straßenschlachten 120 Verletzte, darunter 37 Polizisten. Wie die Regierung mitteilte, hatten Randalierer in der Nacht nach einer zuvor friedlich verlaufenen Demonstration Polizisten mit Flaschen beworfen.
Nach einer Großkundgebung in Barcelona, an der nach Angaben der Stadtverwaltung 500 000 Menschen teilnahmen, kam es ebenfalls zu Ausschreitungen. Wie in Madrid und Barcelona fanden in fast allen größeren spanischen Städten Kundgebungen statt.
In London zogen nach Angaben der Veranstalter am Samstag bis zu 150 000 Menschen durch die Stadt. In Frankreich gingen in Paris und anderen Städten insgesamt rund 100 000 auf die Straße. Vor der US-Botschaft in Brüssel kam es nach einer Kundgebung zu Ausschreitungen. In Italien demonstrierten zehntausende Menschen. In Griechenland, Dänemark, Finnland und der Schweiz gingen jeweils zwischen 10 000 und 20 000 Menschen auf die Straße. (dpa/uf)