Im Zentrum der Beratungen am Cottbuser Zentralcampus stand das Thema, wie das Welterbe als Menschenrecht im Sinne bestehender internationaler Vereinbarungen und Konventionen gehandhabt werden muss. Über neue Lösungsansätze diskutieren Akteure, die vom Verein "International Association of World Heritage Professionals" und vom Lehrstuhl ziviles und öffentliches Recht geladen wurden und die sich professionell für den Schutz von Kulturerbe engagieren.

Dabei wurden bestehende Gesetze besprochen und neue Initiativen angestoßen, die insbesondere eine engere Anbindung der Zivilgesellschaft und den Gebrauch neuer Informationstechnologien schaffen sollen. Im Fokus standen Fragen, wie: Darf der Status einer Welterbestätte von ihrem politischen Hintergrund abhängen? Darüber hinaus wurden die Aspekte des Erbes in Krisengebieten und des Erbes von Minderheiten betrachtet, das besonders gefährdet ist und damit effektivere Schutzmaßnahmen benötigt.