Voraussetzung für die 84 Millionen Euro teure Investition ist aber, dass sich im Umkreis bis zu 50 Kilometer um das Kraftwerk, also auch in Polen, genügend Landwirte finden, welche die benötigte Biomasse liefern. Das sind 300 000 Tonnen Mais-Silage, 20 000 Tonnen Getreide und 60 000 Tonnen Rinder- und Schweinegülle im Jahr.
Zum Bioenergiepark soll eine Düngemittelfabrik gehören, die aus dem Biomasse-Restsubstrat jährlich 25 000 Tonnen Pellets produziert. Die Leipziger Nawaro Bioenergie AG will die Anlage mit 25 bis 30 Mitarbeitern im Schichtsystem betreiben. (Eig. Ber./thr)