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| 01:04 Uhr

Weltbank stockt Hilfen für Flutregion auf

Colombo/Berlin.. Auch zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Südasien hat die Sorge der internationalen Gemeinschaft um die betroffenen Länder nicht nachgelassen.

Weltbank-Präsident James Wolfensohn sagte am Samstag, seine Organisation könne ihre Hilfen auf bis zu einer Milliarde Dollar (rund 750 Millionen Euro) erhöhen. Nach neuen Tests gilt die Nationalität von über 2000 Todesopfern der Flutkatastrophe in Thailand als unklar.
Die Summe von einer Milliarde Dollar könne "ohne Schwierigkeiten" zur Verfügung gestellt werden, wenn die Notwendigkeit dafür bestehe, sagte Wolfensohn in der srilankischen Hauptstadt Colombo. "Wir haben den Regierungen gesagt, dass wir für den Wiederaufbau lange Zeit hier bleiben werden", ergänzte er. Kurz nach der Flutkatastrophe am 26. Dezember hatte die Weltbank eine Soforthilfe von 250 Millionen Dollar angekündigt.
Die Nationalität von 2184 der bisher insgesamt 5305 in Thailand registrierten Toten sei nicht sicher anzugeben, teilte das Innenministerium in Bangkok mit. Am Vortag war lediglich die Herkunft von 211 Menschen zweifelhaft gewesen. Die Zahl sei derart stark gestiegen, weil die Herkunft der Toten in der ersten Eile der Bergungsarbeiten oftmals nur an deren Äußerem festgemacht worden sei, hieß es. Weitere Untersuchungen hätten jedoch die Nationalität hunderter Toter in Zweifel gezogen. Weit gehend sicher sei, dass es sich bei rund 1800 der Toten um Thailänder handelt, bei rund 1300 um Ausländer. (AFP/maf)