Rund 200 Händler sprachen sich auf einem Treffen am Dienstagabend in Dresden bei zwei Enthaltungen einstimmig für einen Verbleib des Marktwesens in städtischer Hand aus, teilte der Chef des "Verbandes der Marktbeschicker", Mario Müller-Milano, gestern mit. Auf Streiks gegen die von der Stadt geplante Privatisierung der Märkte wollen die Händler aber verzichten (die RUNDSCHAU berichtete). "Wir möchten nicht den Besuchern schaden", sagte Müller-Milano.
Nach den Plänen von Wirtschaftsdezernent Dirk Hilbert (FDP) sollen die Märkte fortan in Regie der Dresden Werbung und Tourismus GmbH laufen. Die Händler befürchten bei einer Privatisierung Nachteile wie höhere Kosten und Willkür bei der Auswahl der Standbetreiber. (dpa/bra)