Der Flüchtling, der in einer Unterkunft in Frankfurt/Oder gemeldet war, wurde Anfang Februar tot in einer Grünanlage im Berliner Stadtteil Britz gefunden.

Eine Woche nach dem Tod des Rentners in Finsterwalde hatte die Berliner Polizei den gesuchten Tatverdächtigen bei einem Ladendiebstahl in Berlin festgenommen. Sein letzter Wohnsitz befand sich in Lauchhammer.

Wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Montag mitteilten, seien nach der Festnahme des Verdächtigen im Zuge der weiteren Ermittlungen Überschneidungen der Verbrechen in Finsterwalde und in der Hauptstadt festgestellt worden. Danach hatte sich der 34-Jährige nach dem Mord an dem Finsterwalder Rentner in der Berliner Drogenszene rund um den U-Bahnhof Grenzallee aufgehalten. Dort soll er den Syrer getroffen haben, der als Kleindealer unterwegs und selbst drogenabhängig war. Der nun für zwei Morde dringend verdächtige Mann soll in Berlin in Raubabsicht gehandelt haben. Für die Tat in Finsterwalde sei das Motiv noch nicht restlos geklärt, so die Cottbuser Ermittler. Zwischen beiden Gewaltverbrechen lagen nur zwei Tage.