Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Engelbert Lütke-Daldrup, und der Abteilungsleiter Verkehr im sächsischen Wirtschaftsministerium, Bernd Rohde, zerschnitten gestern gemeinsam das Eröffnungsband.
Vom Autobahnkreuz Chemnitz führt die neue Trasse bis Hartmannsdorf. Sie wurde in drei Jahren gebaut. Bis spätestens 2010 soll nach Angaben des sächsischen Wirtschaftsministeriums der Verkehr zwischen den beiden Großstädten komplett vierspurig rollen.
Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) betonte anlässlich der Freigabe die wirtschaftliche Bedeutung der Autobahn. "Für die Unternehmen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus ist eine leistungsfähige, schnelle Verbindung die Grundlage für eine zuverlässige, zeitgenaue Zusammenarbeit", sagte der Politiker. Lütke-Daldrup unterstrich, dass das neue Teilstück besonders für die Stau geplagten Einwohner von Röhrsdorf und Hartmannsdorf eine Entlastung bedeute. Diese Orte litten bisher unter dem starken Durchgangsverkehr.
Der fertiggestellte Abschnitt kostete rund 60 Millionen Euro. Es gibt acht Brücken, davon eine Großbrücke mit rund 300 Meter Länge, 1,5 Kilometer Lärmschutzwände und vier Regenrückhaltebecken. Ein weiterer elf Kilometer langer Abschnitt bis Niederfrohna soll noch in diesem Jahr freigegeben werden. (dpa/ta)