Der Streik im Brandenburger Bus- und Straßenbahnverkehr soll auch am Wochenende fortgesetzt werden. Allerdings wollten Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi am Freitagabend erstmals zu Sondierungsgesprächen über eine mögliche Beendigung des Ausstands zusammenkommen. Der Brandenburger Nahverkehr wird seit fast zwei Wochen in zehn Landkreisen und in den vier kreisfreien Städten bestreikt.

Verdi fordert für die rund 3000 Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe eine Lohnerhöhung von 120 Euro monatlich brutto. Die Arbeitgeber boten zuletzt ein Plus von jeweils 45 Euro in zwei Schritten sowie eine Einmalzahlung von 180 Euro an. Größter Streitpunkt ist eine von Verdi geforderte Zusatzleistung nur für Gewerkschaftsmitglieder. Dies lehnen die Arbeitgeber strikt ab.