Er bestätigte damit einen Bericht der "Sächsischen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Damit werden die rund 32 000 Beamten in diesem Jahr erstmals keine solche Zulage erhalten. Nach den Angaben sollen die Einsparungen von 23 Millionen Euro jährlich in die Bildung investiert werden. Investitionen in diesen Bereich hätten Vorrang.

Die Bundesregierung hatte angekündigt, Kürzungen bei Beamten im Bundesdienst zurücknehmen zu wollen. Begründet wurde dies mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung. Das sächsische Finanzministerium nannte die Argumentation mit Hinweis auf die immer noch erhebliche Neuverschuldung "sehr erstaunlich".