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| 01:05 Uhr

Weiter Bangen um Susanne Osthoff

Berlin.. Das Bangen um die vor fast drei Wochen im Irak verschleppte deutsche Archäologin Susanne Osthoff und ihren irakischen Fahrer dauert an. Der Krisenstab des Auswärtigen Amts (AA) kam gestern erneut unter Leitung von Staatssekretär Klaus Scharioth zusammen.


Wie in den zurückliegenden Tagen machte das AA zum Schutz der Betroffenen keine näheren Angaben. Die Bemühungen würden unvermindert fortgesetzt, sagte eine Sprecherin. Die Schwester der Entführten, Anja Osthoff, hatte am Mittwoch die Deutschen um Unterstützung gebeten.
Die 43-jährige Deutsche war am 25. November auf der Fahrt von Bagdad nach Arbil im Nordirak verschleppt worden. Die Kidnapper forderten in einem Video eine Ende der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Irak. Am Mittwoch hatten sich rund 300 Menschen zu einer Mahnwache für Susanne Osthoff am Brandenburger Tor in Berlin versammelt. Nach unbestätigten Berichten sollen Vermittler gefunden worden sein, die möglicherweise Kontakt zu den Entführern herstellen können. Im Irak befinden sich derzeit mindestens zehn westliche Staatsbürger in der Gewalt von Entführern, darunter auch Europäer . (dpa/uf)

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