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| 02:33 Uhr

Weißes Wochenende in ganz Deutschland

Vorsicht: Es könnte wieder glatt auf den Straßen werden.
Vorsicht: Es könnte wieder glatt auf den Straßen werden. FOTO: dpa
Berlin. Kinder bauen Schneemänner und haben Spaß. Viele Wintersportler genießen das Wochenende. Doch auch wenn sich das Wetter einigermaßen beruhigt hat – es gab folgenreiche Unfälle wie eine Massenkarambolage auf der A1. dpa/bf

Die andauernde Kältewelle hat weiten Teilen Europas am Wochenende weiterhin frostige Temperaturen und Schnee gebracht. Glätte und widriges Winterwetter führten dabei auch zu vielen Unfällen, unter anderem zu einer Massenkarambolage mit etwa 30 Fahrzeugen auf der A 1 in Schleswig-Holstein, bei der am Wochenende eine 73-Jährige aus Bremen starb und 15 Menschen verletzt wurden.

Vermutlich habe es gehagelt, und dann habe sich auf der Straße eine Eisschicht gebildet, sagte ein Polizeisprecher. Auf Fotos und in Videoaufnahmen sah man auf vereister Straße eingedellte Autos mit zerborstenen Scheiben, einen quer stehenden Kleintransporter und einen Wagen, der halb unter einen Lkw gedrückt wurde.

Nachdem Sturmtief "Egon" den Liftbetrieb und den Straßenverkehr teils lahmgelegt hatte, verbesserten sich die Bedingungen in vielen Wintersportregionen am Wochenende, etwa im Schwarzwald, Sauerland, Harz, Thüringer Wald und im Erzgebirge. Loipen wurden neu gespurt, viele Lifte waren in Betrieb.

Auch in den kommenden Tagen soll es winterlich kalt in Deutschland bleiben. Hoch "Brigitta" werde das Wetter in der kommenden Woche bestimmen, teilte am Sonntag der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Laut DWD beginnt die Woche jedoch nicht überall mit neuen Niederschlägen. In der Lausitz wird es aber wieder frostiger mit Tiefstwerten bis zu minus sieben Grad.