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| 11:47 Uhr

Weichenstellung für Bergbauzukunft in der Lausitz

Während einer Pressekonferenz ist am Dienstagnachmittag das neue Energie-Unternehmen Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) als Nachfolger von Vattenfall vorgestellt worden. Beide Unternehmen werden ihren Hauptsitz in Cottbus haben. Zeitgleich sind vor der Zentrale in Cottbus die Vattenfall-Fahnen eingeholt und drei neue LEAG-Fahnen gehisst worden.
Während einer Pressekonferenz ist am Dienstagnachmittag das neue Energie-Unternehmen Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) als Nachfolger von Vattenfall vorgestellt worden. Beide Unternehmen werden ihren Hauptsitz in Cottbus haben. Zeitgleich sind vor der Zentrale in Cottbus die Vattenfall-Fahnen eingeholt und drei neue LEAG-Fahnen gehisst worden. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Die Entscheidung des Energiekonzerns Leag über die Inanspruchnahme der drei geplanten Tagebau-Erweiterungsfelder scheint unmittelbar bevorzustehen. sim/ckx

Wie der Oberbürgermeister von Weißwasser, Torsten Pötzsch (Klartext), am Dienstagabend in der Stadtratssitzung mitteilte, werde die Leag am Donnerstagnachmittag mitteilen, wie es mit den Tagebauen und Kraftwerken der Region weitergeht. Nach RUNDSCHAU-Informationen findet am Donnerstag eine Aufsichtsratssitzung des Unternehmens statt. Die Leag wollte sich am Mittwoch nicht zu einem möglichen Entscheidungstermin äußern.

In der Region gibt es drei geplante Erweiterungsfelder: Welzow-Süd und Jänschwalde-Nord in Brandenburg sowie Nochten II in Sachsen. Mit der Inanspruchnahme aller drei Felder wäre die Umsiedlung von rund 3500 Menschen verbunden.