Als er vor zehn Jahren in der Linken politisch aktiv wurde, habe sie sich gegen neue Tagebaue ausgesprochen. Davon sei die Partei im Zuge der Regierungsbeteiligung immer weiter abgerückt. "Mit dem jetzt vorgelegten Papier zur Begründung der Absage an die Energiestrategie 2030 ist für mich ein Punkt erreicht, den ich nicht mehr mittragen kann", sagte Luthardt. "Hier werden basisdemokratisch beschlossene Klimaschutzziele über den Haufen geworfen, weil ein Großkonzern seine Pläne ändert." Luthardt gehörte von 2009 bis 2014 dem Brandenburger Landtag an. In der Linksfraktion war er agrarpolitischer Sprecher der Fraktion. Seit seinem Ausscheiden aus dem Landesparlament ist er Leiter des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde im Landesbetrieb Forst Brandenburg.