Forstleute sollten ermuntert werden, Kiefern durch Laubbäume zu ersetzen. "Es ist ein fataler Fehler, wenn falsche Bäume am falschen Platz stehen." Moore sollten durch Waldumbau wieder aktiviert werden. Naturschützer machten einen neuen Trend aus: Immer mehr Wasser-und Bodenverbände kümmerten sich um den Schutz der Moore und würden Träger bestimmter Programme werden. Dies sei bemerkenswert: Seien diese Verbände doch Anfang der 1990er-Jahre gegründet worden, um auch für Entwässerung von Flächen zu sorgen. "Jetzt sind sie unsere Partner geworden." Das Umweltministerium nannte ein Beispiel: Der Wasser- und Bodenverband "Finowfließ" half mit, Wiesen in der östlichen Schorfheide feuchter zu machen. Dort war der Grundwasserspiegel in den vorigen Jahren um vier Zentimeter jährlich gesunken, hieß es in einer Mitteilung. Jetzt wurden Gräben verfüllt, um Wasser in den Niedermoorflächen zu halten. Kiefern sollen durch Bäume ersetzt werden, die "nasse Füße" brauchen, zum Beispiel Erlen. Nach Angaben des Landesumweltamtes nehmen Moore in Brandenburg mehr als 200 000 Hektar Fläche ein. dpa/mb