Am Pegel Dresden wurden am Morgen 70 Zentimeter - normal sind zwei Meter - gemessen, in Schöna an Grenze zu Tschechien 75 Zentimeter. "Vormittags reicht das Wasser noch", sagte ein Unternehmenssprecher. Die Termine am Nachmittag könnten jedoch derzeit nicht bedient werden. Bei fallender Tendenz kämen Schiffe dann nicht mehr über die extrem flachen Stellen in diesem Bereich. Dienstag solle neu entschieden werden, hieß es. Zudem sind auf der Strecke nur noch historische Schiffe im Einsatz, die Passagierkapazität ist daher eingeschränkt. "Wir wollen den Fahrplan trotzdem so gut wie möglich aufrechterhalten." Schon im vergangenen Jahr hatte Niedrigwasser die Saison der Sächsischen Dampfschiffahrt beeinträchtigt. Niedrigwasser herrscht derzeit in drei Viertel aller sächsischen Fließgewässer, wie eine Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfUG) sagte. "Anhaltende Trockenheit und fehlende Niederschläge machen sich bemerkbar." Die Tendenz sei gleichbleibend.