Parteikollegin Theresa May wird seine Nachfolgerin. Sie besetzt mehrere Ministerposten neu. Den umstrittenen Brexit-Wortführer Boris Johnson ernennt sie zum Außenminister.

15. Juli: Mit der ersten Reise ihrer Amtszeit nach Edinburgh beschwört May die Einheit Großbritanniens mit Schottland.

20. Juli: May trifft auf ihrer ersten Auslandsreise als Regierungschefin Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.

4. September: Bei ihrem ersten großen internationalen Auftritt verteidigt May auf dem G20-Treffen in China den Brexit.

20. Oktober: Erstmals nimmt May an einem EU-Gipfel in Brüssel teil. Sie versichert, London werde ein "verlässlicher Partner" bleiben.

18. November: May berät in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Barack Obama und drei weiteren europäischen Staats- und Regierungschefs über die Folgen des Machtwechsels in Washington, den Umgang mit Russland und die Lage in Syrien.

17. Januar 2017: May kündigt in einer Rede einen "harten Brexit" an. Großbritannien werde auch Europas Binnenmarkt verlassen.

27. Januar: May ist der erste Staatsgast, den der neue US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfängt. Beide betonen das "besondere Verhältnis", das ihre Länder verbinde.

13. März: Das britische Parlament verabschiedet das Brexit-Gesetz. Damit ist der Weg für May frei, den EU-Austritt zu erklären.

22. März: Bei einem Terroranschlag am britischen Parlament in London werden sechs Menschen getötet, darunter der Attentäter, und 50 verletzt. Die Miliz Islamischer Staat beansprucht die Tat für sich.

28. März: Das schottische Parlament votiert für die Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Großbritannien. May lehnt ein solches Referendum ab.

29. März: May beantragt den Austritt ihres Landes aus der EU.