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| 02:37 Uhr

Was ändert sich 2016 für Verbraucher?

Das neue Jahr bringt wieder etliche Änderungen für Verbraucher: Vom höheren Briefporto bis zu neuen Regeln im Umgang mit ausrangierten Elektrogeräten. Die RUNDSCHAU präsentiert einen Überblick wichtiger Neuerungen.

Das Telefonieren und Surfen im EU-Ausland wird billiger: Ab dem 30. April sind beim Roaming in der EU nur noch Aufschläge von fünf Cent pro Minute für abgehende Anrufe, zwei Cent pro SMS und fünf Cent pro Megabyte Daten erlaubt - jeweils plus Mehrwertsteuer.

Das Briefporto wird teurer: Die Deutsche Post erhöht zum Jahreswechsel den Preis für Standardbriefe - um acht auf 70 Cent. Auch der Maxibrief national bis 1000 Gramm, Einschreiben und einige Sendungen ins Ausland kosten mehr.

Bankleitzahl und Kontonummer laufen aus: Ab dem 1. Februar müssen auch Privatkunden bei Überweisungen die 22-stellige IBAN-Nummer verwenden.

Termingarantie beim Facharzt: Gesetzlich Krankenversicherte haben nach dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz einen Anspruch auf einen zeitnahen Termin beim Facharzt. Bei Problemen sollen ab dem 23. Januar neu eingerichtete Termin-Servicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen helfen. Vorgesehen ist, dass sie innerhalb einer Woche einen Termin beim Orthopäden oder Neurologen besorgen. Die Wartezeit darf vier Wochen nicht überschreiten. Gelingt das nicht, muss die Servicestelle dem Patienten eine Untersuchung in einem Krankenhaus ermöglichen. Ausgenommen sind Routineuntersuchungen und Bagatellerkrankungen.

Recht auf eine zweite ärztliche Meinung: Bei bestimmten, planbaren Eingriffen haben Patienten ab dem 1. Januar einen gesetzlichen Anspruch auf eine unabhängige, ärztliche Zweitmeinung.

Ausrangierte Elektrogeräte: Mit dem Haartrockner oder der Elektro-Zahnbürste müssen Verbraucher künftig nicht mehr zum Wertstoffhof. Ab dem 24. Juli sind große Elektrohändler verpflichtet, Geräte bis zu einer Kantenlänge von 25 Zentimetern kostenlos und ohne Kassenbon zurückzunehmen. Bei Geräten wie Fernsehern und Kühlschränken gilt das nur, wenn der Kunde auch ein gleichwertiges Gerät kauft. Große Händler heißt: mehr als 400 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Weitere wichtige Änderungen: Verbraucher Seite 10